Faule Kompromisse

Die Digitale Transformation wird in den meisten grösseren Unternehmen komplett verpeilt. Zwar wird immer mehr digitales gemacht, und von dem profitieren wir in der Digitalen Industrie in großem Mass, vieles an Projekten ist aber schlicht und einfach lauwarmer Kaffee.

Zwar werden die Top-Führungskräfte jeweils nicht müde ins Silicon Valley zu reisen und erwähnen dann sobald sie irgendwo etwas sagen dürfen Uber, Airbnb, Apple und all diese Beispiele die so richtig durchschlagen – aber selber wirklich neue Wege gehen: Fehlanzeige.

Unkonventionelle Businessmodelle + Technologie + Risiko + Risiko + Risiko = Disruption

Und so erzählen diese Manager von Disruption und ihren Visionen und was weiß ich alles. Bemühen fadenscheinige Vergleiche wie, dass Airbnb zwar der grösste Hotelanbieter sei – aber kein einziges Hotelzimmer besitze.

Das zeigt vor allem eines: Diese Leute haben meist keinen Schimmer von was sie sprechen. Sie mixen einfach alles; neue Technologie, den ganzen Silicon Valley Hype und ihr kümmerliches digitales Geschäft miteinander.

Wenn es aber darum geht, im eigenen Unternehmen wirklich Voraussetzungen zu schaffen um in die Zukunft zu gehen, fallen dabei dann meist nur noch «ich-auch» Projekte raus. Wir müssen jetzt mal eine App haben, einen Online Shop. Unsere Umsätze sind bereits bei 15% online. Unsere Digital Maturity ist im Konkurrenzvergleich bei 80%.

Das ist schon mal viel besser als überhaupt nichts zu machen, schon klar. Aber man muss verstehen, dass wirklich durchschlagende Businessmodelle wie z. Bsp. Airbnb, Uber etc. erstmal mit Technologie nicht so viel zu tun haben.

Es ist eher so, dass am Anfang ein Konzept steht, das eine Dienstleistung auf eine für alle bessere Art und Weise erbringt. Und entlang dieser Einsparungen für alle wird eine Marge für das Unternehmen abschöpft.

Es ist schon klar, dass solche Ideen erst damit in die Realität umgesetzt werden können, wenn entsprechende Digitale Technologie verfügbar ist und akzeptiert wird. Der Kern dieser Geschäftsmodelle sind sie aber nicht.

Die dritte Komponente ist das Risiko. Wirklich durchschlagende Geschäftsmodelle auf den Boden zu bringen ist immer mit viel Risiko verbunden. Und da ist es halt so, dass es für bestehende Spieler wesentlich schwieriger ist, hohes Risiko einzugehen. Zu groß sind die Verlustängste. So groß, dass bisweilen vergessen wird, dass man ohne ein «Sich-Selbst-Neu-Erfinden» auf mittelfristige Sicht auch tot ist.

Nichts muss, alles kann

Wenn ich das alles aus einer etwas weiteren Perspektive ansehe, ist es doch überhaupt nicht so, dass jedes sich jedes Unternehmen digitalisieren muss. Unternehmen sind Mittel zum Zweck. Nur jene welche sich an den Wandel gut anpassen können, überleben auch.

Natürlich ist es nicht toll für die Unternehmer, wenn Ihre Firmen zu Grunde gehen. Aber in den allermeisten Fällen sind sie schlicht selber schuld. Und sie werden nun sagen, die Arbeitnehmer sind die Leidtragenden. Das mag wohl stimmen.

Beispiel Uber:
Das grösste Taxi Unternehmen der Welt besitzt nicht ein eigenes Taxi!
Wenn wir mit Umzugsspediteuren sprechen und Ihnen sagen das Uber nur Morgen auch Umzüge mit anbieten muss um Ihnen Ihr lukratives Geschäft wegzunehmen glauben Sie es nicht… auf Ihre veraltete und nicht mal Mobilfähige Webseite usw. angesprochen kommt dann meist die Argumentation
„über das Internet kriegen wir keine Kunden… wir werden Empfholen! … keine Kunden über das Internet.

HALLO!! Aufwachen… ja eben drum!

Wir fühlen uns hier oft als Don Quichotte und tragen täglich Windmühlenkämpfe aus…
uns gibt es schon seit 100 Jahren… sitzen auf dem Geld und wollen das alles so bleibt wie es immer war!

Grausam die Ansichten mancher Betonköpfe.

 

Unsere Prognose zum Beispiel Uber:

Im Moment braucht Uber noch die Fahrer… sobald die ersten Selbstfahrenden Autos auf den Markt kommen, und das ist sicher,
wird Uber riesige Flotten davon kaufen um auf die Fahrer verzichten zu können.
Kapital hat Uber genung… ausser den bekannten Investoren wie Google oder Toyota usw. hat Uber gerade wieder 3,5 Milliarden bekommen… von Erdölstaaten ?

Fazit… noch günstiger… noch sicherer und… das Weltweite Taxigeschäft heist dann Uber!!!!

Der Grundstein dafür wurde in Europa gerade durch Brüssel gelegt.
Die EU Kommission sagt das Firmen wie Airbnb, Uber usw.
der Zugang zum EU Binnenmarkt nicht durch regionale Gesetzte (wie zB.: in der BRD und Frankreich) erschwert werden dürfe!

Gute Nacht Taxiunternehmer / Umzugsfirmen / Speditionen und Arbeitnehmer!

Aber zum Glück ist da ja nur unsere Prognose.